Hoodman

Wer sich an Hilfsmittel bedient, egal was er tut, kommt in der Regel schneller an sein Ziel. Ob das der Tischler mit dem Akku-Schrauber ist, der Installateur sich der Flex bedient oder der Büroangestellte dem Kopierer nutzt. Das Ziel ist es, schneller und einfacher an das gewünschte Ziel zu gelangen.DSC_2922

In der Fotografie gibt es ebenso viele und nützliche Hilfsmittel. Eines davon ist der sogenannte Lichtschacht oder auch Displaysucher genannt. Der Lichtschacht dient dazu, dass man ihn auf das Display der Kamera setzt und das Bild ihn betrachtet. Neben der geringen Vergrößerung des Bildes fällt auch kein Licht auf das Display ein. Das hat den großen Vorteil, dass man die Bilder auch dann betrachten kann, wenn die Sonne runterknallt und man mitten drin steht.

Jetzt mögen vielleicht einige sagen: „Na dann dreh ich mich um oder geh in den Schatten.“ – Ja, das mit dem Schatten klappt, mit dem Umdrehen aber nicht immer. Wer das schon probiert hat, weiß, wovon ich schreibe. Gerade wenn ich mit einem Modell bzw. Kunden unterwegs bin, das erste Foto gemacht habe und mich dann in den Schatten begebe bzw. den Rücken zum Modell kehre um das Bild zu betrachten, dann wird die Situation etwas seltsam. Nicht für einem Selbst, sondern für das Modell oder vor allem dem Kunden.

Der Lichtschacht lässt mich an der Stelle stehen, wo ich gerade bin, das Modell muss nicht meinen Rücken betrachten und ich sehe mit dem Lichtschacht ohnehin besser als ohne. Darüber hinaus wirkt es wesentlich Professioneller als wenn man die Hand als Abschatter vor das Display hält und sich dreht und windet wie ein Zirkus-Akrobat, um etwas mehr auf dem Display zu erkennen. Ich finde das als Fotograf schon etwas belustigend, wie mag das wohl auf Kunden und Modelle wirken?

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Gegen den Displaysucher spricht eigentlich nur eines: Der Preis. Der Hoodman für 3.2“ Display (z.B. Nikon D800, Canon 5D-MKIII) kostet ca. 110 Euro. Warum der Preis so hoch liegt, bleibt mir persönlich ein Rätsel. Ich gehe mal davon aus das hier günstigere Produkte auch ihre Dienste leisten, allerdings wollte ich auf Qualität setzen.

Ich habe das Teil jetzt schon einige Zeit im Einsatz und will es nicht mehr missen. Egal ob bei Shootings, Hochzeiten oder selbst im privaten Umfeld. Ich verwende den 3.2“ auch für das 3“ Display der D700, auch wenn man hier dann noch etwas schlechter auf die Tasten drücken kann, aber das stört mich persönlich nicht.

praxisbild

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Wer direkt in den Sucher blickt, erkennt natürlich mehr. Das Foto dient nur dazu, damit man sich in etwa vorstellen kann wie es aussieht. 

Hier gibt es den Hoodman bei Amazon:

 

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Zitat #27

Wenn ich die Geschichte in Worten erzählen könnte, brauchte ich keine Kamera herum zutragen.

Lewis Hine

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Rekord Zugriffe auf gweepography.com

Im Monat Juni gab es wieder einmal neue Rekordzahlen. Auf die Domain gweepography.com wurden insgesamt 11.049 verzeichnet. Das sind 368 Besucher pro Tag! Gezählt wird die IP-Adresse pro Computer und das einmal am Tag.

Hierfür einen herzlichen Dank an euch Besucher! DANKE!

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Zitat #26

Ein Kunstfoto ist ein Foto das keinen Zweck erfüllt!

Olivero Toscani – Photo for Life

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Zitat #25

Mach sichtbar, was vielleicht ohne dich nie wahrgenommen worden wäre.

Robert Bresson

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Fotograf vorgestellt: Roger Ballen

Roger Ballen ist ein amerikanischer Fotograf, der seit den 70ern in Südafrika lebt. Ich bin mir nicht mehr sicher, wie ich auf ihn gestoßen bin, ob es in der Zeitschrift Photografie war, ob es durch die Musikgruppe Die Antwoord war, aber ich kann mich noch sehr gut erinnern das mich das Musikvideo zu I fink u freeky begeisterte durch den verstören Stil. Als es dann im Westlicht auch noch eine Ausstellung von Roger Ballen gab, gab es eigentlich gar keine andere Möglichkeit für mich als mir diese anzusehen. Seine ersten Fotos sind eigentlich dokumentarischer Art, später wurden die Bilder immer mehr zur Kunst. Die Dramatik, die in den Bildern liegt, ebenso wie der Witz oder das verstörte, macht seine Bilder zu etwas Besonderen. Sie lassen viel Spielraum für eigene Gedanken.

Ich mag die Bilder aus den oben genannten Gründen, sie sind weit entfernt von der Normalität. Genau mein Ding. Ich würde gerne selbst so verrückte Dinge angehen, aber im Moment ist mein Kopf dafür nicht frei genug um mich solcher Projekte anzunehmen. Was natürlich noch sehr interessant ist, seine Bilder sind alle in Schwarz/Weiß gehalten, auch etwas das Ich sehr gerne habe.

Links:

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Rezension: Posing für Hochzeiten (Video-Training)

Wieder einmal eine neue Rezension für Fotografen online, für all jene die Hochzeit-Fotografen werden wollen oder die ersten Hochzeiten hinter sich gebracht haben und vielleicht noch den einen oder anderen Tipp suchen.

Hier geht es zur Rezesion von: Praxistraining Fotografie: Posing für Hochzeiten von Video2Brain

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Zitat #22

Wenn Sie eine Beziehung zu den Leuten, die sie fotografieren, entwickeln, wenn Sie mit ihnen lachen und weinen, dann wissen Sie, dass Sie auf dem richtigen Weg sind.

Weegee

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