Project 52 (KW31/2020 21-52)

Aktuell habe ich wieder viel zu tun und komme zum einen, weniger zum Fotografieren, zum anderen habe ich auch auf Project 52 vergessen. Aktuell liegt mein Fokus an meiner Gesundheit zu arbeiten, sprich abzunehmen. 3x die Woche im Fitness-Center, Arbeit, Familie, Lernen, Gaming, Fotografie … viel zu tun, allerdings nicht immer für alles Zeit. Es zeigt sich allerdings auch immer mehr, dass so eine Projekt-Idee, nicht mich geschaffen wurde.

Polaroid Lab Collage

Es hat lange gedauert bis ich die erste Collage mit dem Polaroid Lab entwickelt habe, heute war es soweit. Was die Belichtung angeht, habe ich festgestellt, dass die Bilder, egal wie ich mein Smartphone einstelle, immer überbelichtet sind. Bei der nächsten Polaroid Lab Entwicklung, werde ich die Bilder dunkler lassen, aber ich denke, der Weißabgleich zieht es dann wieder hoch. Wie dem auch sei, ich wollte euch noch so eine Collage nachreichen. Ich habe mich für eine entschieden, die unregelmäßiger ist, mit „nur“ 4 Bilder. Umgerechnet immerhin um die 8 Euro.

Canon Zoemini – portabler Drucker

Bei dem Canon Zoemini handelt es sich um einen kleinen pocket Drucker, welche Fotos im Format 5 x 7,6 cm druckt. Dabei braucht er keine Tinte dank dem Zink Papier, welches mit Hitze druckt. Die Fotos kommen in Farbe und sind auch beständig, nicht wie die Kassabon 😊

Der Drucker wird per mitgelieferten USB-Kabel aufgeladen, ist von der Größe ca. wie eine 2.5“ externe USB-Festplatte, also leicht einzustecken. Angesteuert wird der Drucker per Bluetooth mit dem Smartphone (iOS oder Android), somit kommen die Fotos entweder vom Smartphone selbst oder aber man schickt sich die Fotos auf das Smartphone (USB-Kabel, Mail, ftp, etc.) um sie dann per Software zum Drucker zu schicken.

Erst muss der Drucker per Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt werden, dann kann man über die Software, mit den Namen Canon Mini Print, den Drucker koppeln und ansteuern (Firmware Update stand bei mir aus). Alles in allem kein Hexenwerk, sollte jeder schaffen.
Klickt man dann auf das Bilder-Symbol, kann man ein Foto auswählen, das man drucken möchte. Nun gibt es einige Spielereien, wo man das Bild optimieren kann, Text hinzufügen, Emojis hinzufügen, Gesichter verformen, Rahmen einfügen uvm. Ebenso kann man ein Bild auf mehrere Fotos ausdrucken (4 oder 9) um so ein größeres Foto zu bekommen. Die darf man dann, wie bei den Sticker Alben zusammenkleben.

Apropos zusammenkleben, die Fotos sind selbstklebend. Man muss hinten einfach nur das Deckblatt abziehen und schon hat man einen Sticker. Das und das kleine Format war einer der Gründe, warum ich mir den Drucker angeschafft habe.  Das erste Packerl Druckerpapier liegt übrigens bei, somit sind mit dem Drucker schon mal die ersten 10 Fotos gesichert. Was mir übrigens noch gefallen hat, der Detailgrad der Fotos und die Tatsache das die Fotos größer sind, als beim Instax Mini Drucker den ich hatte.

Der Drucker ersetzt natürlich keinen Foto Drucker, es geht hier einfach, nur darum mal schnell jemanden ein Foto (vor allem Unterwegs) in die Hand zu drücken, für Kinder ist es natürlich lustig das Foto wo ein- bzw. aufzukleben. Oder wie ich es mache, in mein Bullet Journal mal einfach dazwischen ein Erinnerungsfoto einkleben. Damit wird der Terminkalender/Notizbuch auch zu einem Erinnerungsalbum. Aber auch beruflich kann es ebenso durchaus Sinn machen, wenn man z. B. Server verkabelt und eine gewisse Verkabelung notieren möchte. Einfach mit dem Smartphone abfotografieren, mit dem kleinen Drucker ausdrucken und zu den Notizen kleben.

So, kommen wir zu den Nachteilen des Druckers. Die sind überschaubar, aber nicht unwesentlich. Der Preis pro Foto, wenn man die 50er Papierschachtel nimmt, kommt auf ca. 50 Cent pro Foto. Das ist zwar kein Vermögen, immerhin kostet ein Polaroid Foto ca. 2 Euro, aber es ist auch nicht so günstig wie 10 x 15 cm entwickeln zu lassen. Selbst die Canon Selphy Fotos sind günstiger. Allerdings geht es hier auch nicht um Massenfotos.
Was viel schlimmer ist, ist die Akkuleistung. Die reicht für ca. 10 Fotos. Also 10 sind sich bisher immer ausgegangen, dann druckt man allerdings schon im roten Bereich. Irgendwo im Netz habe ich einmal etwas von 20 Fotos gelesen, das geht sich allerdings meiner Erfahrung nach nicht aus. Daher, so leicht der Drucker auch sein mag (160g), wer mehr drucken will, sollte eine Powerbank mitnehmen (die sind meist schwerer). Aus meiner Sicht hätte der Drucker auch gerne ein paar Gramm mehr haben können und einen Akku mit mehr Leistung. Ebenso könnte er etwas schneller laden.
Ein weiteres Problem, das ich bei manchen Fotos im Kacheldruck hatte war, das die Farben an den Kanten anders waren und das Foto nicht zusammengepasst hat. Allerdings nicht bei jedem Foto. Ebenso hat der Drucker sich leicht verrechnet, womit die Fotos (4er Kachel) leicht versetzt waren. Das ist mir allerdings bei den Fliesen aufgefallen, da es sich aber um kein Präzisionsgerät handelt und eher, als Spaßdrucker zu betrachten ist, sehe ich das nicht ganz so eng. Ich habe es ausprobiert, ich sehe aber keinen Grund ein 4er Kachel Foto (10 x 15 cm) mit diesem Drucker zu drucken. Das 9er Kachelfoto habe ich noch nicht probiert. Die Druckgeschwindigkeit ist übrigens auch nicht überragend, aber auch nicht so schlimm, dass es der Rede wert wäre. Interessant ist vielleicht noch, je mehr Fotos man ausdruckt, desto langsamer wird der Drucker, was ich auf die Wärmeentwicklung zurückführe. Da es sich um einen Thermodrucker handelt (zumindest irgendwie auf der Basis), darf vielleicht die Temperatur nicht zu hoch liegen damit die Farben noch halbwegs „echt“ bleiben. Farbecht würde ich den Druck nicht bezeichnen.

Wer sich generell für solche Zink Drucker interessiert, sollte sich auch die Qualitätsunterschiede anschauen. Hier liefern die verschiedenen Hersteller unterschiedliche Ergebnisse bei eigentlich gleichem Papierverfahren. Zum aktuellen Zeitpunkt war Canon für mich die interessanteste Lösung. Die Wahl fiel zwischen HP und Canon, HP hat mehr Blautöne, Canon geht hier mehr ins wärmere (gelblicher), weswegen ich mich für das „freundlichere“ Bild entschieden habe.

Fazit:
Ein Drucker, der Spaß macht, den man nicht zu ernst nehmen darf. Die Qualität stimmt, der Spaßfaktor ist wie auch bei allem, was man den Menschen um sich gleich in die Hand drücken kann, hoch. Einziger Schwachpunkt, der mich persönlich trifft ist die geringe Akkuleistung. Die Spielereien wie Rahmen usw. sind für mich nicht notwendig, schaden aber definitiv nicht und es gibt auch dafür eine Zielgruppe. Mit ca. 100 Euro ist der Drucker auch nicht sonderlich teuer.

Inspiration Leica Akademie

Dieses Buch ist kein technisches Buch, es befasst sich mit der Fotografie und dem damit verbundenen Weg, den ein Fotograf in der Regel geht. Das Buch ist in seiner Art auch nicht das einzige und daher auch nicht unbedingt neu. Allerdings ist es das Schönste und während ich anfangs dachte, ich lese sozusagen Big Shots! noch mal, ist es dann doch etwas anderes, im positiven Sinne.

Die Kernthemen des Buches sind die Wahrnehmung, die Persönlichkeit, Kreativität, Ideen, Komposition, Licht, Technik und Konzepte. Zu jedem dieser Themen gibt es mehrere Unterpunkte mit Bild und Texten in deutscher und englischer Sprache.

Das Buch hebt sich von anderen Büchern in der Aufmachung ab, es wirkt vielmehr schon wie ein Bildband als ein Buch. Natürlich gefällt mir nicht jedes Bild, aber es sind einige Gute dabei. Was ich ebenso gut finde, sind die Texte, irgendwie regt es mich stets zum Nachdenken an. Die Bilder regen zur Inspiration an.

Das Buch ist für jeden Fotografen interessant, vom Anfänger bis zum Profi, je nachdem wo man sich befindet und was man erwartet. Während der Anfänger Grundlagen jenseits der Technik findet, kann der Profi es als Inspirationsquelle als auch zur Erinnerung an bestimmte Themen nutzen. Ich fotografiere nun seit über 8 Jahren und dennoch lerne ich immer wieder etwas Neues dazu. Die Menge an Neuen nimmt ab, dafür aber nimmt man Neues intensiver wahr. Ich freue mich über jede Kleinigkeit, die mir weiterhilft, mich auf neue Ideen bringt, mich weiter zu entwickeln.

Ich lese solche Bücher übrigens mindestens dreimal. Das erste Mal muss ich mich dem Drang fügen, erst mal alles durch zu lesen und das „so schnell als möglich.“. Danach lese ich das ganze Buch noch mal, langsamer und mache mir dazu Notizen. Das dritte Mal ein paar Monate oder Jahre später, um zu sehen wie ich mich weiter entwickelt habe. Das klingt zwar komisch, ist aber interessant.

Arte sollten die meisten kennen, diese brachten vor einigen Jahren die Serie Photo for life mit Oliviero Toscani ins Fernsehen. Ich habe die Serie damals aufgenommen und mir seitdem schon gut 5x angeschaut. Das letzte Mal dieses Jahr. Es ist wirklich interessant, wie ich mich selbst entwickelt habe und wie sich meine Betrachtungsweise geändert hat. Ich denke, dass selbst die Teilnehmer, wenn sie sich gegenüber kritisch genug sind, feststellen müssten, dass sie teils wirklichen Quatsch geredet haben. Und genauso ist es mit solchen Büchern, die Art wie man Information daraus aufnimmt, verändert sich mit den Jahren und man betrachtet es anders.

Ich kann jedem Fotografen, der sich in seiner Persönlichkeit hinsichtlich der Fotografie weiterentwickeln will, dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Es geht gar nicht so sehr, wie viel Informationen man mitnimmt (auch wenn da von wenig bis viel dabei sein kann, je nach eigenem Wissenstand), sondern vielmehr das man während dem Lesen beginnt darüber nachzudenken, ebenso danach und selbst auf neue Ideen kommt. Womit der Teil aus dem Titel, Inspiration, gegeben ist.

So wie das Buch aufgemacht ist, Hardcover, etwas größeres Format, lädt es dazu ein, es in Ruhe zu lesen. Am besten auf der Couch oder im Fauteuil (Ohrsessel), bei Kaffee, Tee, einem Glas Rum … wie auch immer. Hauptsache ruhig und entspannt 😊

Fazit: Das ist so eines der Bücher, die ich nie aus der Hand geben werde. Es gibt Bücher, die hast Du gelesen, das was Dich interessiert gemerkt oder wieder vergessen, aber sie verstauben im Bücherregal oder lagern im Keller in einer Kiste, bist Du sie eines Tages entsorgst. Dieses Buch kann Dir Jahre später einen neuen Betrachtungswinkel liefern oder Dich zu neuen Ideen anregen. Und das ist etwas, das mir persönlich wichtig ist.

Autoren: Heidi Mertens & Robert Mertens
Verlag: Rheinwerk
Preis: 49,90 €
ISBN: 978-3-8362-6973-5

Polaroid OneStep+ Schwarz-Weiß Fotos

Obwohl mir die Schwarz-Weiß Fotos viel lieber sind, fotografiere ich damit weniger. Es hat recht lange gedauert bis ich acht Fotos beisammen hatte, manche sind bastel Experimenten zum Opfer gefallen. Alles in allem will ich euch mal acht Fotos präsentieren. Aus der Probier-Phase bin ich allerdings noch lange nicht raus. Aktuell schätze ich das ich in etwa 80-88 Fotos gemacht habe (BW & Color). Da ich natürlich auch welche aus der Hand gegeben habe, kann ich das nicht so genau sagen. Ich muss gestehen, mir gefallen Fotos von Gegenständen bei Polaroid aktuell besser als Portraits, leider kann man selten nah genug ran. Damit habe ich schon einige Fotos verschwendet, weil ich den Hebel/Fokus falsch gesetzt habe.

Fotografiert wurde mit der Polaroid OneStep+ und mit dem Polaroid i-Type BW-Film.

Portrait

 

Ausblick vom Balkon
Pinocchio
Selfie :/

 

Licht und Schatten
Blumenstrauch
Blume
Danger Zone